Die Zahl an lokalisierten Widgets für Deutschland wird einfach nicht mehr, auch in USA steckt das ganze Chumby-Projekt irgendwie in einer Sackgasse hat man den Eindruck. Wirklich neue Idee gibt es nicht und die Entwickler-Community ist relativ klein.

Liegt es vielleicht an der Wahl von Flash als Entwicklungsumgebung für die Widgets? Ich befürchte fast ja: Wer ein Widget entwickeln will kann sich zwar die Testversion herunterladen und damit 30 Tage rumprobieren, wer aber ernsthaft in die Welt der Flash-Widgets einsteigen will, benötigt die Vollversion. Die ist leider nicht ganz billig, deswegen scheuen viele private Hobby-Entwickler die Investition und es entstehen keine neuen Widgets für den Chumby. Im Sinne des Open-Source Gedanken wäre es sicher sinnvoller gewesen hier auf eine Entwicklungsumgebung zu setzen, die ebenfalls kostenlos erhältlich ist.

Im Testzeitraum reicht es für die meisten eben nicht zu mehr als für die tausendste Uhr oder das millionste Webcam-Widget. Und die Flash-Profis, die Ihr Geld mit dem Programmieren von Flash-Applikationen verdienen, investieren nicht ihre Zeit in die Entwicklung kostenloser Widgets.

Wie seht Ihr die Lage und welche Basis würdet Ihr für den Chumby vorschlagen? Hier gehts zur Diskussion im Forum.

1 Kommentar zu “Mit Flash aufs falsche Pferd gesetzt?”

me

17. September 2008 - 21:51

schon mal was von FlashDevelope gehoert?

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