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Der Chumby Internet-Radiowecker ist seit 2007 in den USA dabei, zum Kultgerät zu werden. Der kleine Mini-Rechner mit farbigem Touchscreen-Monitor weckt nicht nur, sondern bringt auch die spannendsten Nachrichten aus dem Internet per WLAN direkt auf den Monitor. Eine Community entwickelt die so genannten Widgets, mit denen der Chumby zum günstigen Alleskönner wird.

Die 70er Jahre: Fuchsschwanz, Teestunde auf Flokatiteppichen und Afri Cola mit Asbach. Der Höhepunkt für Technik-Freaks in dieser Zeit neben dem silber-poliertem Hifi-Rack war der Radiowecker, der mit roten LED-Ziffern und in der Deluxe-Ausführung sogar inkl. Kassetteneinschub für gute Laune beim Aufwachen sorgte. Heute – knapp vierzig Jahre später – erlebt dieser Radiowecker ein Revival. Der Chumby ist der Internetradio Wecker mit ständigem Draht zur Onlinewelt. Jetzt endlich ist der Radiowecker 2.0 in Deutschland verfügbar. Ok, die Oberfläche ist nach wie vor konstant englischsprachig. Aber wer Internet kann, wird diese Hürde wohl problemlos meistern. Der Chumby One ist ein kleiner embedded Computer mit 3,5-Zoll Touchscreen-Monitor und WLANUnterstützung. Einmal angeschlossen, verbindet sich der Chumby mit dem Internet und sorgt beim Aufwachen
mit einem Klick für:

· eine genaue Uhrzeit – klar!
· Internetradio – ohne nervende Werbung!
· Aktuelles Wetter (Rollo ist ja noch unten)
· Tageshoroskop (lohnt sich das Aufstehen?)
· Börsenkurse (vielleicht muss ich doch
aufstehen…)
· Welt-Nachrichten (z.B. Google)
· Nachrichten von Freunden (Twitter, Facebook etc.)
· Sportergebnisse (für den Smalltalk auf der Arbeit)
· und wenn’s ganz hart wird sogar aktuelle Dates

Über 1.500 (englischsprachige) Widgets sind kostenlos verfügbar und täglich werden es mehr. Die Auswahl trifft man am PC, mit dem sich der Chumby dann synchronisiert und die entsprechenden Widgets automatisch einrichtet.

Neben Internet hat der Chumby auch einen eingebauten Radioempfänger (UKW) und einen USB 2.0 Port. Die Tonausgabe erfolgt über einen 2 Watt Monolautsprecher, der aber einen vernünftigen Sound produziert. Ach, übrigens: Wecken tut einen der Chumby natürlich auch. Und um vor Stromausfällen gewappnet zu sein, kann man den Chumby mit einem handelsüblichen Akku ausstatten. So überbrückt der Chumby bis zu einer Stunde fehlenden Strom, damit auch wirklich nicht verschläft.

Der Chumby One wird zum Einführungspreis von . 99,95 zzgl. Versand angeboten. Ab Januar wird der reguläre Verkaufspreis bei . 119,95 liegen.

www.centarea.com

Der Chumby hat nun endlich den Sprung über den großen Teich geschafft (danke für den Hinweise von uli). Das Linux-Gadget kann nun in die Länder Deutschland, Frankreich, Portugal, Spanien und Italien bestellt werden und wird dann auch prompt durch den Chumby Store geliefert.

Somit entfällt nun endlich der Weg über spezielle Versender in den USA, ebay oder den Privatimport, nun kann jeder seinen Chumby bequem online bestellen.

Wie bei Lieferungen aus den USA üblich kann man sich natürlich darauf einstellen, daß man sein neues Spielzeug beim örtlichen Zollamt abholen muß.

Ob der passende Stromanschluß dabei ist geht aus der Webseite leider nicht hervor, hier werden wir wohl auf Feedback von den ersten Bestellern warten müssen. Ansonsten gibt es für wenige Euro den passenden Adapter, da das Netzteil von sich aus bereits mit der europäischen Spannung von 220V klarkommt.

Also Europa, viel Spaß mit dem Chumby!

Tja, lange nichts neues vom Chumby, leider auch deswegen weil es einfach keine bahnbrechenden News gibt. Mittlerweile ist der Linux-Radiowecker zwar auch in Japan und Australien verfügbar, Europa schaut aber noch immer in die Röhre und muß den Weg über Privatimport per Ebay oder über andere Quellen gehen. Kein Wunder, daß der Chumby sich bei uns zulande noch nicht durchsetzen konnte.

Dafür gibt es ihn nun in einer neuen Variante, zwar nicht mit tiefgreifenden Änderungen an der Hardware – naja eigentlich doch…. So ein handbemaltes Gehäuse kann man schon als gehöriges Modding-Projekt ansehen. Für 599,95 Dollar bekommt man den Chumby mit Design von Sara Antoinette Martin, natürlich handbemalt. Die Designer-Edition ist auf 5 Chumbys limitiert, wer bereit ist dafür den 3-fachen Preis zu bezahlen sollte also jetzt zuschlagen.

Ich hoffe ja nach wie vor auf ein Herüberschwappen nach Europa, allerdings scheint sich in diese Richtung gerade nicht allzuviel zu tun. Warten wirs ab, bis dahin kann man sich ja mit einem virtuellen Chumby trösten.

Es tut sich was, der Chumby hat für 2009 ein Facelift bekommen und es gibt ihn jetzt auch in einer limitierten Edition in Sonderfarben.

Neue Features der 2009er Version sind:

  • Verbesserungen bei der Bedienung des Touchscreens, der soll jetzt besser auf Eingaben reagieren und so den Umgang mit dem Chumby noch leichter machen
  • unterschiedliche Helligkeitseinstellungen für Tag- und Nacht-Modus
  • automatischer Neustart nach einem Stromausfall
  • und eine überarbeitete Befestigung für die Charms

Na gut, wirkliche Killer-Features sind das nicht, einzig über die bessere Bedienbarkeit des Touchscreens werden sich einige Chumby-Freunde sicher freuen.

Der 2009er Chumby kostet 199,95 Dollar, den 2008er gibt es für 179,95. Wer eine Special Edition sein Eigen nennen will, muß für den Chumby 2009 limited edition stolze 229,95 Dollar auf den virtuellen Tisch legen.

Der Chumby wird nun auch nach Australien und Japan geliefert, wir Europäer sind aber noch immer auf den Kauf bei Drittanbietern oder über eBay beschränkt. Schade eigentlich, der Chumby könnte sich sicher auch hierzulande eine Fangemeinde aufbauen, wenn es ihn erstmal problemlos zu kaufen gibt.

Die neuen Farben und Modelle gibt es natürlich im Chumby Store zu bewundern, wobei man ja schon sagen muß, daß die limited editions Ihren Reiz haben.

Wer seinen Chumby doch nach Deutschland geliefert bekommt kann übrigens immerhin mit dem Netzteil glücklich werden, dafür ist nur ein Adapter nötig um es in heimische Steckdosen zu bekommen. Mit 220V kommt es dank variabler Eingangsspannung klar.

Heute hatte ich seit langer Zeit mal wieder eine Email von Chumby Enterprises im Postfach, mit neuen Features für Chumby Entwickler. Hab mich echt schon auf was innovatives gefreut, neue Funktionen zur Steuerung des Chumby oder vielleicht eine Möglichkeit den Chumby ohne Flash zu erweitern.

Naja, letztendlich war es dann nur die Funktion, daß man als Widget-Entwickler über neue Kommentare zu seinem Widget auf dem laufenden gehalten wird. Sicher eine sinnvolle Funktion, allerdings nicht wirklich ein Killer-Feature.

Mein Chumby wird wohl über kurz oder lang den Weg zurück zu Ebay finden, ich nutze den kleinen einfach zu wenig und wenn sowieso die ganze Zeit der iMac läuft hab ich alles greifbar. Wenn also jemand Interesse an einem Chumby hat, kann er gerne ein Gebot an mich schicken.

Schade, daß das Konzept anscheinend für die meisten nicht allzu interessant ist, dafür ist der Beanbag wohl einfach zu beschränkt in seinen Möglichkeiten. Sicher ein nettes Spielzeug, aber eben leider nicht mehr. Schade um den kleinen, irgendwie ist er mir schon ans Herz gewachsen, aber zum Verstauben ist er auch zu schade.

Tja, lange gab es hier keine Neuigkeiten mehr, was nicht nur an der Fußball-EM liegt, sondern vor allem daran, daß es einfach nichts zu berichten gibt.

Der Chumby ist nach wie vor nur in USA verfügbar, dafür kann man jetzt aber schicke T-Shirts mit dem Chumby-Logo bestellen.

Wirklich tolle neue Widgets vermissen wir genauso, wie Weiterentwicklungen an der Hardware oder der integrierten Firmware. Bei den meisten hat der Chumby wohl mittlerweile ein Dasein als Internetradio und darf nebenbei vielleicht ein paar Bilder anzeigen. Auch die Community ist längst nicht mehr so entusiastisch wie zu anfangs, was man nicht nur an unserem Forum, sondern auch an der Berichterstattung im Netz sieht.

Die Benutzer des von mir entwickelten Generic Picture Widget halten sich in Grenzen, wahrscheinlich geht es anderen Widget-Entwicklern nicht unbedingt besser.

Aber was ist der Grund für diesen Einbruch?

Ich glaube, daß es nicht zuletzt mit den Möglichkeiten bzw. eben nicht vorhanden Möglichkeiten zu tun hat, die der Chumby bietet. Sicher kann man mit Flash einige nette Features bauen, besser wäre aber sicher eine richtige API gewesen, eventuell mit eigener Entwicklungsumgebung, so daß sinnigere Programme entstehen als die millionste Uhr auf dem Chumby. Nach wie vor vermisse ich zum Beispiel ein Widget für die Anzeige des aktuell gespielten Songs im Internet-Radio (beliebige Station). Ich denke das liegt wohl mitunter an den Beschränkungen, die das Betriebssystem in der Kommunikation mit den Widgets hat.

Schade, ich mag meinen Chumby nach wie vor, aber ich weiß auch nicht so recht, was ich damit am besten anfangen soll. Die Killeraplikation fehlt und wenn eh den ganzen Tag der Rechner mit diversen Info-Toolsbars läuft wird der Blick auf den Chumby immer seltener.

Hoffen wir mal auf eine geniale Idee aus der Community, die dem Chumby neues Leben einhaucht und ihn wieder zum Must-have-Gadget macht.

RSS machts möglich: Auf der rechten Seite seht ihr die neuesten Posts im Forum. Das Forum wurde auch etwas aufgepeppt, ihr könnt jetzt die Farbe Eures Chumby´s (wenn vorhanden) und das Lieblings-Widget eintragen. Sobald mehr User dieses Feature nutzen wird es hier eine Aufstellung der Ergebnisse geben. Irgendwas sagt mir, daß die Farbe “latte” weit vorne liegen wird….

Wie heise.de berichtet wird die Wertgrenze für Importe aus Nicht-EU-Ländern nach Deutschland zum 1. Dezember 2008 auf 150. angehoben. Bisher liegt die Grenze ab der Einfuhrabgaben fällig werden bei 22..

Der Schritt kommt vielleicht etwas spät, bis dahin ist der Chumby wahrscheinlich schon in Europa zu haben. Wenn nicht und wenn man noch bis Dezember warten kann tun sich hier aber neue Möglichkeiten auf.

Natürlich ist das ganze auch für die Bestellung von anderen Produkten interessant, einige Dinge gibt es in USA ja deutlich billiger.

Das US-Magazin thestandard.com sieht anscheinend schlechte Zeiten auf den Chumby zukommen. Bis Februar nächsten Jahres soll der Kleine aus dem Rennen sein, so lautet die Vorhersage.

Zum Glück haben wir da auch noch ein Wörtchen mitzureden, wobei sich bisher anscheinend keiner dazu herabgelassen hat auf so eine Vermutung zu reagieren, die Abstimmung steht bei 0 Stimmen….

Obs ein geschickter Schachzug ist um eine Debatte um den Chumby zu entfachen oder ob es ernst gemeint ist bleibt wohl vorerst ein Geheimnis. Ich bin überzeugt, daß der Chumby nicht eingestellt wird und hoffentlich bald den Siegeszug nach Europa antritt.

Meine Vorhersage: Im Februar 2009 kommt Chumby 2.0 mit Akku für den Betrieb unterwegs, Bluetooth und GPS. Mal sehen wer Recht hat.

Spannend ist auch, daß man sich für die Beta-Version der Chumby-Software anmelden kann. Dazu wählt man in seinem Account einfach den Chumby, der die neue Software bekommen soll und anschließend wird dieser aktualisiert.

Ja, richtig gelesen: Man kann mehrere Chumbys in einem Account verwalten. Wieso auch nicht, der Chumby am Schreibtisch informiert über Emails und Ebay-Auktionen, der in der Küche zeigt Nachrichten und spielt Musik und auf der Toilette gibts Comics.

Aber back to Beta…. Die neue Software wird ausgiebig im Forum diskutiert und bringt laut release notes eher kleinere Verbesserungen bei der Netzwerkperformance und einige Bugfixes, neue Funktionen tauchen bisher nicht auf.

Ich bin noch am überlegen ob ich meinen gerade erst erworbenen Chumby mit Beta-Software testen soll. Andererseits finde ich es eine gute Idee die Community auch an der Entwicklung der Basis-Software teilhaben zu lassen und einen öffentlichen Beta-Launch zu machen.